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Verfasst von: Admin am 07.04.2009, 21:54 Uhr
Technik
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Der Frühling ist endlich da und damit der Wunsch, an der frischen Luft aktiv zu werden. Familienausflüge zu Fuß oder mit dem Rad machen allen Spaß und sogar die Allerkleinsten können überall hin mitgenommen werden.
Auf Wanderungen kann man Kinder bis zu ca. 3 Jahren, bzw. 20 Kilo (inkl. Gepäck) in einer Rückentrage mitnehmen.

Marktübersicht Kindertragen
Mit dem Fahrrad hat die gesamte Familie einen größeren Radius und vor allem Kinder, die noch nicht selbst Rad fahren, können in Anhängern oder Kindersitzen problemlos befördert werden.
Kindersitz oder Kinderfahrradanhänger ?
Für kürzere Strecken und in der Stadt bietet sich eher der Fahrradsitz an. Ein ADAC Test ergab kein besser oder schlechter, beide Möglichkeiten bieten sowohl Vor- als auch Nachteile.
Der Kindersitz ist leichter zu handhaben und beim Fahrverhalten und in der Handhabung klar im Vorteil. Das Rangieren des Fahrrads mit Sitz ist unkompliziert und deshalb gerade in der Stadt handlicher, als mit Anhänger.
Der gelegentlich notwendige An- und Abbau des Sitzes ist einfacher als beim Anhänger. Aus diesem Grund empfiehlt der ADAC für kurze Strecken den Sitz. Ein Rad mit Kind im Sitz darf jedoch nie abgestellt werden. Das Umkippen des Rades kann selbst bei nachgerüstetem Doppelständer nicht verhindert werden. Das Kind ist einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt.
Für beide Systeme ist Voraussetzung: Das Fahrrad muss geeignet sein. Gute Bremsen gehören ebenso dazu wie entsprechende Beleuchtung. Und das Fahren muss geübt werden. Der breite Anhänger wie der hohe Schwerpunkt mit Kindersitz sind nicht ohne weiteres zu bewältigen.
Außerdem weist der ADAC darauf hin, dass das Kind beim Gebrauch beider Transportmittel angeschnallt sein und einen Helm tragen muss. Die Preisspanne der Systeme reicht von deutlich unter 100 Euro für Kindersitze bis deutlich über 500 Euro für Anhänger.
Kinderfahrradanhänger
Kinderfahrradanhänger sind dann eine sicherere und bequemere Alternative zu Fahrradsitzen, wenn es um Familienausflüge und Mountainbike Touren geht.
Mitfahren dürfen Kinder bis zu sieben Jahren. Für ganz kleine Kinder ab ca. 6 Monaten gibt es es sogenannte Babyschalen zu kaufen, in der Kinder unter zwei Jahren bequemer und noch sicherer Fahren (siehe eigene Rubrik weiter unten). Derjenige, der auf dem Rad sitzt, muss mindestens 16 Jahre alt sein.
Die Kinder können im Anhänger besser spielen und schlafen als auf einem Fahrradsitz.

Foto: Bergsteiger-Channel.de
Und je nach Modell passen zwei Kinder samt Gepäck hinein. (Sondermodelle für mehr als 2 Kinder oder ältere behinderte Kinder sind bei diversen Herstellern erhältlich, siehe Anmerkungen in der Herstellerliste)
Die Kinder sind im Anhänger besser vor Wind und Wetter geschützt, sitzen also immer im Trockenen, falls einmal auf einem längeren Ausflug das Wetter um schlägt.

Hier dient der Anhänger als Strandkorb, Foto: Bergsteiger-Channel.de
Bald sehen die Kinder den Anhänger als ihren eigenen kleinen Bereich an und verbringen gerne Zeit darin, auch wenn man einmal Pause macht.

Mach mal Pause, Foto: Bergsteiger-Channel.de
Sicherheit
Im Vergleich mit Fahrradkindersitzen bestätigen außerdem Tests der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt), durchgeführt von Dr. Dieter Wobben vom RWTÜV in Essen, dass Kinder in Fahrradanhängern sicherer aufgehoben sind als in einem Sitz auf dem Fahrrad der Eltern. Bei einem Zusammenstoß fällt meist das Fahrrad mit samt dem Kind um, die Kleinen könnten aus dem Fahrradkindersitz geschleudert werden. Sie würden aus einer erheblichen Höhe auf die Straße fallen.
Die Anhänger werden jedoch bei einem Zusammenstoß in der Regel nicht zerdrückt, sondern weg geschoben. Dies verringert die Verletzungsgefahr. Die meisten Anhänger verfügen außerdem über einen Überrollbügel, sodass im Anhänger angeschnallte Kinder sich beim Umkippen des Anhängers nicht den Kopf verletzen oder der Anhänger zusammengedrückt wird. Ein Umkippen des Anhängers ist zwar im Straßenverkehr wie oben erwähnt nicht sehr wahrscheinlich, kann aber durch zu forsches Mountainbiken in selteneren Fällen durchaus vorkommen.
Auch beim bergab fahren mit Fahrradanhänger muss man aufpassen. Der Anhänger schiebt beim Bremsen teilweise so kräftig, dass das Hinterrad des Fahrrades ausbrechen kann und der Radfahrer stürzt. Eine gute Bremse am Fahrrad erleichtert das Fahren und erhöht die Sicherheit.
Dr. Wobben empfiehlt Anhänger mit sogenannter Auflaufbremse (mehr dazu im Beitrag von Das Erste), denn ein Anhänger mit ein oder zwei Kindern als Beladung kann eine enorme Schubkraft entwicklen. Ob Anhänger in Zukunft mit eigenen Bremsen ausgestattet sein müssen und damit sicherer, aber noch teurer werden, bleibt abzuwarten.
Der Link zum Crashtest in DasErste.de (Ratgeber Technik)
Ausstattungsmerkmale, auf was soll ich achten ?
Nicht alle Modelle bieten den kleinen Fahrgästen die gleiche Sicherheit und es sollte, wie im Beitrag erwähnt, beim Kauf auf bestimmte Dinge geachtet werden.
Am sichersten sind Anhänger mit Aluminium-Bodenwanne, einem Gestänge und einem stabilen Überrollbügel aus Aluminium, der im Falle eines Überschlags einen Schutzraum garantiert. Bei einer Sitzwanne aus Plastik oder festem Polyestergewebe ist die Sicherheit auch noch gewährleistet, sofern der Anhänger über ein festes, umlaufendes Gestänge verfügt. Alle Teile sollten gut miteinander befestigt sein.
Die Kabine selbst sollte genügend Kopf- und Beinfreiheit bieten und eine gute Belüftung (und idealerweise verstellbare Sitze und ein 5-Punkt-Gurtsystem).

Foto: http://www.kidcar.com
Bei Anhängern für 2 Kinder sollte ein Kind alleine immer mittig sitzen können. Das Material der Gurte sollte mindestens 3-4cm breit sein und gut vernäht, damit es im Ernstfall nicht reißen kann. Wie bei allen Kindersitzen sollten die Kinder selbst die Gurte nicht öffnen können.
Der Anhänger sollte Schutznetze gegen Mücken, Sonne und eine Regenplane haben. Keine scharfen Kanten, an denen sich Kinder verletzen könnten und keine Möglichkeit, während der Fahrt in die Räder zu fassen.
Kinderfahrradanhänger sollen nur einachsig sein, nicht breiter als einen Meter und nicht höher als 1,40 Meter sein. Je tiefer die Kupplung am Fahrrad montiert ist, desto sicherer, was bei allen neueren Modellen sowieso schon der Fall ist. Ein negativer Radsturz soll spurstabiler sein.
Die Kupplung sollte mindestens frei beweglich sein, für den Fall, dass das Fahrrad einmal umkippt. Die Kupplung ist meist zweiteilig, ein Teil wird fest am Fahrrad montiert, der andere befindet sich an der Deichsel des Anhängers. Zusammengekuppelt werden sie im Handumdrehen mit einem Sicherheitssplint. Die Kupplung muss auch über eine Sicherheitsleine verfügen, die im Notfall den Hänger am Fahrrad hält. Das ist ein Band, welches noch einmal zur Sicherheit um einen Teil das Fahrrads gewickelt und wieder am Hänger befestigt wird.
Wenn man den Hänger mit verschiedenen Fahrrädern ziehen möchte, kauft man nur noch als Zubehörteil beim Hersteller eine (relativ günstige) zweite Befestigung für das andere Fahrrad dazu.
Als Beleuchtung braucht ein Anhänger idealerweise ein batteriebetriebenes, rotes Schlusslicht und außerdem links vorne eine weiße Leuchte, wenn der Anhänger breiter als 80 Zentimeter ist. Zwei rote Reflektoren hinten und zwei vorne. Gelb reflektierende Seitenflächen, Räder oder Speichenreflektoren. Eine Konturenmarkierung rund um den Wagen und eine gut sichtbare Sicherheitsfahne können nicht schaden.
Die Zuladung beträgt bei den meisten Kinderanhängern (vor allem wenn ungebremst) rund 40kg, es gibt aber auch welche mit Zuladung bis 60kg und mehr.
Vor dem Kauf sollten sie den (beladenen) Hänger unbedingt auf einer Testfahrt ausprobieren, vor allem wie die Konstruktion auf die Fahreigenschaften wirkt.
Probieren Sie die ersten Fahrten nicht mit Kindern, sondern mit anderem Gepäck, um ein Gefühl für den Anhänger zu bekommen.
Zum Nachlesen- Testberichte:
- Vergleichstest des ÖAMTC zwischen Kindersitz und Anhänger, aktualisiert Mai 2008
- Allgemeiner Test über den Transport von Kindern im Anhänger von 2004
- Ökotest vom April 2006, Sicherheit und Schadstoffe
- Stiftung Warentest vom Mai 2003, Fahren, Sicherheit, Handhabung, Komfort, Haltbarkeit
- Fahrradmagazin Trekkingbike vom März 2007, Komfort der Kinder, Handhabung, Umbau zum Jogger, Stauraum
- Test vom Touring Club Schweiz
- ADAC vom April 2005, Fahren, Sicherheit, Handhabung, Komfort, Haltbarkeit
- Ökotest online, vom Januar 2005, verschiedene Anhänger werden vorgestellt
- Schnelltest von Stiftung Warentest über ein Sondermodell, Buggy kann als Anhänger umgebaut werden
Welche Anhänger gibt es und wie teuer sind die denn ?
Die Auswahl an Kinderfahrradanhängern ist enorm und für welchen Sie sich letztendlich entscheiden, kommt sicher auf die Verwendung an und auch auf die Häufigkeit, mit der Sie ihn nutzen werden. Die Preise reichen von 150EUR bis ca.1200 EUR.
So gut wie alle Anhänger können praktisch zusammengeklappt und platzsparend transportiert oder aufbewahrt werden.
Wer jeden Tag, Sommer und Winter mit dem Fahrrad unterwegs ist und sowohl Kinder, Hunde, als auch Einkäufe transportieren möchte und sich dabei viel im Straßenverkehr bewegt, der wird sicher ein hochwertiges Modell mit gutem Wetterschutz und fester Wanne bevorzugen. Der ist sicher recht teuer, ersetzt dann aber bei vielen Familien ein Auto.
Möchten Sie gerne mehrwöchige Radreisen mit Kind unternehmen, dann werden Sie sicher wieder andere Prioritäten haben, z.B. Stauraum und Zuladung, Wetterbeständigkeit, aber auch Eigengewicht.
Wenn Sie im Sommer ab und zu mit den Kindern ins Freiband fahren, sich fast ausschließlich auf Radwegen bewegen und auch sonst nur sporadisch unterwegs sind, dann wird ein Modell mit den notwendigen sicherheitsrelevanten Ausstattungspunkten in einer weniger exklusiven Bauweise sicher genügen.
Möchten Sie ein zweites Kind und wissen schon, dass Sie sich einen Geschwisterwagen sparen möchten ? Dann verwenden Sie doch das Geld für einen schicken Fahrradanhänger für 2 Kinder und kaufen einen Buggy-Bausatz dazu.
Bedenken Sie auch, wer den Anhänger ziehen wird und wie viel Gewicht dann noch erträglich ist. Ein Anhänger mit einer festen Aluwanne wiegt mehr, als ein Anhänger mit Polyestergewebe. Der tollste Anhänger bringt nichts, wenn ihn nicht beide Eltern ziehen können oder möchten. Ein Kompromiss zwischen Gewicht und Stabilität wirkt sich gleich im Preis aus, das bedeutet wenn gute, haltbare, aber leichte Materialien verwendet wurden, muss man einfach mehr bezahlen.
Für Kinder, die mit ihren Papas Mountainbike Touren unternehmen möchten, könnte ein Anhänger mit Federung interessant sein (z.B. von Chariot).

Mountaibiketour auf Sardinien mit dem Nachwuchs im Kinderanhänger, Foto: Bergsteiger-Channel.de
Die Hersteller sagen zwar, so schlimm sei das nicht mit der fehlenden Federung, weil die Sitze sowieso nicht starr seien, sondern durch das Gewebe die Stöße abgefedert würden. Unser Sohn fand das aber mit ca. einem halben Jahr auf Forstwegen noch nicht so lustig. Erst ein paar Monate später hat das Gerüttel im Anhänger zu einem gesunden Schlaf während der Fahrt beigetragen.
Fazit: wenn der Anhänger für Sie ein Sportgerät darstellt oder es Ihnen ermöglicht, mit der ganzen Familie Ihrem Lieblingssport nachzugehen, dann werden Sie für diesen Anhänger gerne genauso viel Geld investieren und sich so umfassend informieren, wie Sie es bei Ihren anderen Sportgeräten auch getan haben. Ein teurer Anhänger hat einen hohen Wiederverkaufswert. Bevor man sich einen sehr günstigen Anhänger kauft und zu viele Kompromisse eingeht, sollte man besser einen gebrauchten, gut erhaltenen Anhänger kaufen.
Aprospos Baby, wie kann man ein Baby im Anhänger mitnehmen?
Babys sind empfindlich für Stöße und Erschütterungen, deshalb sollte man am Anfang zunächst auf geteerten Wegen fahren. Mit wenig Reifendruck (um 1,5 bar) kann man noch zusätzlich Stöße abfedern.
Für Babys unterwegs gibt es die gängige Weber Babyschale und für ganz Kleine noch zusätzliche Sitzverkleinerungen.

Weber Babyschale, Foto: Weber Technik GmbH
Die Babyschalen werden fest in den Anhänger eingebaut. Achten Sie jedoch darauf, für wie viel Gewicht sie ausgelegt sind, denn viele Babys sind mit 6-8 Monaten schon recht schwer, das funktioniert dann nicht mehr, zumal eine neue Babyschale nicht ganz billig ist. Wir fanden sie außerdem immer noch relativ dünn und unkomfortabel (aber leicht!). Wir haben in einem Anhänger für 2 Kinder die normale Auto-Babyschale fixiert und unser Sohn konnte so mitfahren. Auf holprigen Wegen schüttelte es doch teilweise ziemlich (im Anhänger ohne Federung). Der Nachteil bei der Autobabyschale ist, dass sie evtl. in einen Anhänger für 1 Kind gar nicht hineinpasst und bei dem anderen Anhänger kein weiteres Kind mitfahren kann. Und sie ist wesentlich schwerer, als die Weber Babyschale.

Maxicosi im Kinderanhänger, Foto: Bergsteiger-Channel.de

So lieber nicht..., Foto: Bergsteiger-Channel.de
Es gibt dann irgendwann eine Phase, in der das Kind schon alleine sitzen kann, in die Babyschale nicht mehr hineinpasst, aber im Anhänger, trotz angeschnallt sein, ständig auf die Seite rutscht oder einschläft und völlig schief drin hängt. (Es gibt Anhänger mit speziellen Sitzen, wo das nicht vorkommt, aber die sind eben auch sehr teuer.)
Die meisten guten Hersteller bieten allerlei Zubehör an.

Beispiel Sitzverkleinerung, Foto: Burley.de
Man kann auch einfach ein Stillkissen nehmen, das am obersten Ende ganz flach drücken, um den Nacken des Kindes legen und die dicken Enden jeweils seitlich um das Kind legen. Anschnallen natürlich nicht vergessen. Das ist super bequem, aber leider im Sommer zu warm (falls Füllung mit Microperlen). Wir haben uns dann mit Badetüchern beholfen, die wir sowieso dabei hatten und mit einer zweiteiligen Nackenrolle, die wir hinter dem Kind an den Gurten festgebunden haben und die vorne am Kinn mit Klett zu schließen war.
Zubehör
Das gängige Zubehör für einen Kinderfahrradanhänger ist
- eine Kupplung, auch teilweise abschließbar,
- ein Buggy-Set, damit man den Anhänger als Kinderwagen nutzen kann,
- ein Jogger-Set zum Joggen oder Inlineskaten
- ein Babysitz
- Beleuchtung
- Sonnen-Regenschutz meist integriert
Tollen Schnickschnack bietet z.B. Chariot, wie einen Gurt, mit dem dann der ambitionierte Papa das Kind samt Anhänger zu Fuß den Berg hinaufziehen kann oder Kufen für die Langlaufloipe, ebenso zu haben bei Burley.

Beispiel Skiumbau, Foto: Burley.de
Wir finden ein drittes kleines Rad vorne an der Stange des Anhängers praktisch, das hochgeklappt immer mit fährt und das ohne das Fahrrad die Kinderwagenfunktion erfüllt. Mit einem kleinen Kind, das noch nicht selbst laufen kann ist es praktisch, das Fahrrad vor einem Geschäft abzuschließen, das Rad herunter zu klappen und den ganzen Anhänger mit in das Geschäft zu nehmen. Der Anhänger hat uns bisher in allen Urlauben so den Kinderwagen ersetzt. Das Rad ist nur leider nicht so toll groß und stabil, wie bei einer wirklichen Buggy- oder Jogger-Funktion.
Eine abschließbare Kupplung, die vor Diebstahl des Anhängers schützen soll macht nur dann Sinn, wenn die Stange nicht ganz leicht vom Anhänger abgenommen werden kann, so wie das bei uns der Fall ist. Wir haben uns also dagegen entschieden und ketten mit einem langen Drahtseilschloß immer das Gestänge das Anhängers mit dem Fahrrad zusammen.
Hersteller und/oder Vertreiber von Fahrradanhängern
(mit ungefähren Preisangaben und Beispielfotos von den Internetseiten der Hersteller)
Anmerkung:
es kommt immer darauf an, ob der Anhänger für 1 oder 2 Kinder vorgesehen ist, die angegebenen Preise sind lediglich als Richtwerte zu verstehen. Außerdem muss bei den Preisen für Zubehör gut verglichen werden, jedes einzelne Teil muss extra bezahlt werden, sei es eine andere Kupplung, ein Licht, eine Abdeckhaube oder ein Radsatz für die Buggy- oder Joggingfunktion.
Günstige Anhänger:
- Firma Monz in Trier ist der Europa-Importeur z.B. für die Modelle Kranich oder Blue Bird aus Fernost, Preis 150-300 EUR
- Prophete
(sehr günstige Fahrradanhänger für Baumärkte ab 100EUR, aber TÜV geprüft, hat Epple Bikes übernommen. Prophete ist eine deutsche Firma, Produktion scheint im Ausland zu sein
- Streetcoach, scheint eine Discount Fahrrad Marke zu sein (z.B. bei Penny)
Anhänger mittlerer und höherer Preisklasse:
- Kinder Car
Sitz der Firma: Karlsruhe, Preise ab 450 bis 999 EUR, es gibt einen Anhänger für größere -evtl. behinderte- Kinder
nicht zu verwechseln mit
- Kidcar aus Holland,
Preise zwischen 500 und 800 EUR) Auf Anfrage:"Wir sind die Hersteller, unsere Produkte sind eigenes Design und werden bei uns in Haus produziert. Unsere Zulieferanten kommen aus die Niederlande, Deutschland, Ostereich, Italien und Taiwan(Räder)
- Burley
Sitz der Firma in Oregon, USA; Deutschlandvertrieb Merida & Centurion Germany GmbH in Magstadt, Preise zwischen 400 und 650 EUR
- Winther-bikes.com
aus Dänemark (z.B. Modell Dolphin, Preise um 850 EUR)
- Leggero.com
Schweizer Firma, mit sozialem Engagement, die laut eigenen Angaben auch in der Schweiz herstellt, Gewicht ab 14kg, aber mit Aluwanne. Preise liegen zwischen 200 und 350 EUR auf der Seite des Herstellers.
- Zweipluszwei.com
(Croozer Herstellung und Vertrieb, EU Vertrieb von Chariot, Kiddy Van )
- Chariot
(Preise ab 440 bis 800 EUR) Nettes Zubehör für wirklich universellen Einsatz, allerdings nicht ganz billig.
- Croozer
(Preise zwischen 370 und 400 EUR)
- Weber Technik GmbH
Sitz der Firma in 83125 Eggstätt, Modell Ritchie, günstigstes Modell ab ca. 880EUR
- Trek
USA, Preise um 350 EUR
- Bambino und Bavaria, Hersteller: Bavaria Fahrräder, Feldafing
Es gibt einen Bambino Handicap für größere, behinderte Kinder oder sogar bei Bavaria eine Sonderanfertigung für bis zu 3 Kinder + 1 Baby
Reisebrichte:
Laden:

Mit Kind unterwegs in der kalten Jahreszeit: Ein Daunenschlafsack oder ein Lammfellsack hält den Nachwuchs im Kinderanhänger warm. Foto: Bergsteiger-Channel.de

Mit Kind unterwegs in der kalten Jahreszeit: Mit den richtigen Freunden im im Fahrradanhänger bleibt der Nachwuchs bei Laune. Foto: Bergsteiger-Channel.de
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Re: Mit dem Kind unterwegs
(Bewertung: 1)
von riksha am 08.04.2009, 07:53 Uhr (Benutzerinformation
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Sehr ausführlicher und informativer Artikel...
Wir haben auch einen Burley Encore so wie auf Euren Bildern. Zum Biken im Gelände ist der Kinderanhänger zwar sehr leicht (Mann und Frau ziehen damit den Nachwuchs leichter bergauf), aber die fehlende Aluwanne ist im Gelände ein Problem. Bzw. der Burley hat einen Alu-Rohrrahmen über den eine sehr stabile Außenhaut gespannt ist. Mit ist der Anhänger in Schiebepassagen schon mehrfach am Boden aufgesessen und dabei ist die Außenhaut (die über dem Rohrrahmen spannt) zerrissen...
Also nicht wirklich geländetauglich... dafür ist er aber mit ca. 9,5 Kilo super leicht...
Grüße aus Oberbayern...
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